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Beispiel Wärmebrücke
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Göttiner Landstraße, Brandenburg/Havel

Wieso können Sie mit Wärmebrückennachweisen Dämmdicken sparen?

Bei der Energiebilanzierung sind die Wärmebrücken in die Berechnung mit einzubeziehen. Das kann zum einen durch Pauschalwerte erfolgen. Mit einem Pauschalwert von 0,1 als Wärmebrückenbeiwert gehen allerdings all Ihre verwendeten Baustoffe von Außenbauteilen mit einer um 10% verringerten Energieeinsparkapazität in die Berechnungen ein. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Wärmebrücken exakt nachzuweisen und so Wärmebrückenbeiwerte nahe Null zu erreichen. Damit können Sie etwa 2cm Dämmdicke beim Wärmedämmverbundsystem, bei der Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. beim Dach und ggf. unter der Bodenplatte sparen. Oder bei gleicher Dämmdicke eine höhere Förderstufe erreichen.

 

Kann man sich durch vorherige Berechnungen tatsächlich vor Schimmelpilz schützen?

Man kann zumindest durch die Berechnung der inneren Oberflächentemperatur in der Ecke den Nachweis führen, dass die Eckausführung unter den Normbedingungen nach DIN 4108-2 zu keiner Schimmelpilzbildung führt. Es können auch Ihre vorgegebenen Raumbedingungen verwendet werden, um die Tauglichkeit der Eckausführung zu untersuchen. Vorausgesetzt wird allerdings, dass die Baustoffe sich im Zustand ihrer Ausgleichsfeuchtigkeit befinden. Das ist bei Massivbauten kurz nach deren Errichtung regelmäßig noch nicht der Fall; dort stellt sich die Ausgleichsfeuchtigkeit erst nach ca. drei Jahren mit angemessener Beheizung und Belüftung ein. Auch bei Fußpunkten in Bestandsbauten muss oft von erhöhtem Feuchtigkeitsgehalt der Baustoffe ausgegangen werden. Um den Wärme- und Feuchtigkeitstransport im Zusammenhang miteinander zu untersuchen, sind sogenannte „instationäre“ Berechnungen durchzuführen, um die Veränderungen der Strömung des Fluids mit zu erfassen. Diese instationären Berechnungen biete ich allerdings nicht an.

 

Otto-Schmidt-Straße, Taucha
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